BU vs. Dread Desease

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist Silber, eine Dread Disease Police ist Gold

„Die Erfahrung lehrt, dass schwere Krankheiten für mittelständische Unternehmer, Anwälte, Ärzte und Manager die viel typischeren Bedrohungen sind als etwa Berufsunfähigkeit.“ (WiWo Nr. 15/2005)

Dread Disease Police – die „Versicherung gegen grausame Krankheiten“ (wörtlich übersetzt)

Rund um die Berufsunfähigkeit gibt es eine Vielzahl von Irrtümern, Binsenwahrheiten und nicht belegbaren „Fakten“. Die Kunden werder leider viel zu oft in ihrem verständlichen Wunsch nach einer umfassenden Absicherung ihrer eigenen Existenz durch falsche Beratung und fehlerhafte Policen ausgebremst.
Nicht immer ist eine Berufsunfähigkeitspolice die beste Absicherung Ihrer Existenz.

Für überwiegend körperlich tätige Personen mit einem festen Lehrberuf ist die Berufsunfähigkeitsversicherung praktisch immer die erste Wahl.
Hier ist es oft eindeutig, wann ein Fall von Berufsunfähigkeit vorliegt – und ein guter Versicherer wird die Berufsunfähigkeits-Leistung dann auch ohne Wenn und Aber erbringen.

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Bei kaufmännischen Berufen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen häufig nicht die erste Wahl.
Dies ist auch dann nicht der Fall, wenn auf die abstrakte Verweisung (=Erwerbstätigkeit in einem fremden Beruf) verzichtet wird. Kaufleute werden häufig dank medizinischer Hilfsmittel rasch wieder berufsfähig und erhalten dann keine Leistungen mehr aus der Berufsunfähigkeitspolice. Das Preis-Leistung-Verhältnis wird so rasch fragwürdig. Uns sind keine aktuellen Statistiken bekannt, aus der ersichtlich ist, wie lange durchschnittlich ein Kunde Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitspolice erhält (ältere Darstellungen sprachen hier von durchschnittlich unter drei Jahren, sowohl bei Männern als auch bei Frauen).

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Bei Selbstständigen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung selten die erste Wahl.
Selbstständige können nur selten wirklich berufsunfähig werden. Entweder werden Unternehmer sehr schwer krank oder gleich erwerbsunfähig. In solchen Fällen steht immer die gesamte Existenz auf dem Spiel. Darüber hinaus ist es für Selbstständige oft schwierig, die Rentenhöhe so hoch zu wählen, dass sowohl die entstehenden Krankenkosten als auch der Verdienstausfall abgedeckt werden. Außerdem stellt die Absicherung von hohen Berufsunfähigkeitsrenten eine stattliche Monatsbelastung dar.

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Kennen Sie mehr Personen, die berufsunfähig sind, oder mehr Personen, die unter einer schweren Krankheit wie Herzinfakt, Schlaganfall oder Krebs leiden?
In der Regel wird man überwiegend Erkrankte und weniger Berufsunfähige im Bekanntenkreis haben. Eine schwere Krankheit ist ein Ereignis, das verschiedene Folgen haben kann.

  • Erwerbunfähigkeit
  • Berufsunfähigkeit
  • Pflegebedürftigkeit
  • Tod

Hinzu kommt aber auch, dass bleibende Beeinträchigungen, z.B. beim Herzinfakt, gegeben sein können. Eine Dread-Disease-Police bezahlt eine Leistung, wenn eine (in der Police versicherte) schwere Krankheit diagnostiziert wurde. Also auch dann, wenn keinerlei bleibende Beeinträchigungen gegeben wären.

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Wie lange läuft die Berufsunfähigkeitsrente?
Es ist für den Betroffenen in erster Linie wichtig, dass er beim Eintreten eines Ereignisses (Unfall, schwere Erkrankung) Hilfestellung aus einer Versicherungspolice erhält. Es ist wichtig, dass er diese unmittelbar erhält. Da sowohl ein Unfall als auch eine schwere Erkrankung klar in den Versicherungsbedingungen definiert sind, folgt die Leistung ohne Wenn und Aber: So zahlt beispielsweise bei der Diagnose „Herzinfakt“ die Dread Disease die Leistung und hilft damit zum Zeitpunkt des Ereignisses. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung streiten sich häufig die Gutachter, ob diese Leistung überhaupt vorhanden ist und in welchem Umfang. Nicht selten streiten sich die Gelehrten noch, wenn der Betroffene bereits wieder mit beiden Beinen im Berufsleben steht: Jeder Vierte wird berufsunfähig – aber nicht jeder erhält auch eine Leistung…..

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Warum ist die Dread Disease Police so wenig bekannt?
Darauf hat die „Wirtschaftswoche“ die passende Antwort gefunden: „In Deutschland trommeln vor allem ausländische Anbieter für diese Police als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Dass sich die deutschen Konkurrenten zurückhalten, hat einen simplen Grund: Sie wollen nicht das hauseigene Berufsunfähigkeitsversicherungs-Geschäft kannabalisieren“ (WiWo Nr.15/2005)

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Wie sieht der Standardfall einer schweren Erkrankung aus?
Im Schnitt zieht sich die Behandlung über einen Zeitraum von 12-18 Monaten hin, und der Patient verlässt anschließend geheilt und (weitgehend) arbeitsfähig die Klinik. Was sind die Folgen, die keine Berufsunfähigkeits-Police der Welt auch nur ansatzweise deckt? Zum Verdienstausfall während der Krankheitsphase kommen noch die Zusatzkosten aus der Krankenhausbehandlung hinzu, die Zusatzkosten für Hilfsmittel und laufende Zusatzkosten für Medikamente und Nachbehandlungen. Anstelle laufender Einnahmen aus nicht selbständiger oder selbstständiger Tätigkeit häuft sich ein Berg Schulden – weder eine Berufsunfähigkeits- noch eine EU-Rente wird bezahlt und auch ein Pflegefall liegt ja (zum Glück) nicht vor.

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Was bräuchten Sie jetzt statt einem Haufen Berg Schulden?
Eine angemessene Einmalzahlung von 150.000 bis 250.000 Euro, mit der Sie Ihre Schulden abtragen und Ihre Existenz fortführen können. Und diese Police gibt es – sie wird aber kaum von deutschen Versicherungsvertretern angeboten:

Je nach Versicherungsgesellschaft sind entweder die sechs häufigsten oder bis zu 38 der gängigsten Erkrankungen in diesen Policen abgesichert.

  • Die Policen zahlen einmalig bei Eintreten des Krankheitsfalls.
    Attestiert der Arzt z.B. einen Herzinfakt, wird dies der Versicherung gemeldet und die Versicherungssumme wird fällig.
  • Es wird immer zu 100% gezahlt.
    Keine Diskussion mit dem Policenanbieter über irgendwelchen prozentualen Anteil der Erkrankung oder um weitere Folgen und Erkrankungen, weil nur im Erstfall die Leistung erfolgt.
  • Die Leistungen sind frei verwendbar.
    Prinzipiell können Sie auch eine Weltreise an die Genesung anschließen oder einen Kredit abtragen oder die Wiederaufnahme Ihrer selbständigen Tätigkeit mit der Versicherungsleistung absichern.
  • BU ist Silber -Dread Disease ist Gold
    Für die Mehrzahl der Personengruppen stellt eine Dread Disease Versicherung eine hervorragende Lösung dar, die immer bei jeder Entscheidung für oder gegen ein Berufsunfähigkeits- oder EU-Police in Betracht gezogen werden sollte. Da eine Dread Disease im Regelfall doppelt so teuer wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung-Police ist, erscheint sie zunächst als Luxuspolice. Erst wenn man die Realität und die Statistiken wertfrei betrachtet, wird klar, dass sie fast immer die beste Lösung darstellt. Die Berufsunfähigkeitspolice ist oft Silber – die Dread Disease-Absicherung ist fast immer Gold.

Wer Platin wollte, müsste beide Versicherungspolicen besitzen.

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Der Inhalt dieser Seite wurde teilweise aus der Zeitschrift „Der Freie Berater“ Heft Nr. 4 2005 entnommen.

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